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THERAPIENSprachgestaltung und Heileurythmie sind zwei Therapieformen der anthroposophischen Medizin und fester Bestandteil der Waldorfpädagogik. Sie dienen der Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und werden in unserem Kindergarten angeboten. Ob ein Förderbedarf besteht, wird im Dialog zwischen Eltern, ErzieherInnen, Ärzten und Therapeuten ermittelt. Die Inanspruchnahme ist selbstverständlich für Eltern und Kinder freiwillig. Die Behandlungskosten werden von den Eltern getragen - teilweise übernehmen aber auch Krankenkassen die Kosten. SprachgestaltungSprache ist eine Schlüsselkompetenz, die in der
Waldorfpädagogik von besonderer Bedeutung ist, sich in den
Reigenspielen, den Liedern und Fingerspielen wieder findet und die
Gestaltungskräfte des Kindes fördert. In der Sprache liegt immer auch
eine seelische Äußerung verborgen. Damit kann Sprache auch auf
Seelisches wirken. So kann der innere Gehalt von Texten (Versen,
Reimen, Liedern), wenn diese bewusst ausgewählt sind, zur Seelennahrung
für die Kinder werden und zur Ich-Stärkung eingesetzt werden. Ein
pflegender Umgang mit Sprache kann psychische und psychosomatische
Erkrankungen günstig beeinflussen und helfen, Sprach- und
Sprechstörungen oder Stimmstörungen zu behandeln.
HeileurythmieBeim gesunden Menschen wirken die Kräfte der
physischen, seelischen und geistig-individuellen Ebene harmonisch
ineinander. In der Heileurythmie wird davon ausgegangen, dass eine
Erkrankung eine Störung dieser Kräftekonstellation ist. Gezielte
heileurythmische Bewegungsübungen bringen diese Ebenen wieder in ein
gesundes Gleichgewicht, so dass der Heilungsprozess selbst aktiv
mitgestaltet werden kann.
Im Sinne der Salutogenese – der Gesunderhaltung – wird gerade auch im
Entwicklungsalter schon Entscheidendes bewirkt. Kinder im ersten
Lebensjahrsiebt können durch Heileurythmie bei Wachstums- und
Haltungsstörungen, Fehlsichtigkeit, Schlafstörungen, Bettnässen,
Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörungen
Förderung erfahren. |
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